Pflege, wo Sie sich am wohlsten fühlen........... zu Hause
Ambulante Alten- und Krankenpflege

Unternehmensleitbild

1. Geschichte und Zielsetzung

Unser Pflegedienst hat es sich zur Aufgabe gemacht, die pflegerische Versorgung hilfsbedürftiger und alter Menschen nicht nur deutscher Staatsangehörigkeit, sondern aus allen Religionen und Kulturkreisen sicher zu stellen.

Wir wollen einen positiven Beitrag zur sozialen Entwicklung in Saarbrücken leisten, indem sich alte und hilfebedürftige Menschen verstanden und angenommen fühlen.

Desweiteren setzen wir uns zum Ziel, eine ganzheitliche Pflege und Versorgung unserer Klienten, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Wünsche, sowie Ihrer Selbstbestimmung zu gewährleisten.

2. Die vier Schlüsselkonzepte der Pflege
Will man die Pflege in seiner Komplexität beschreiben, muss man sich zunächst mit Modellen bzw. Theorien der Pflege beschäftigen. In den Modellen denen als Schlüsselphänomen die Bedürfnisbefriedigung und Aktivierung der Patienten zugrunde liegt, lassen sich stets in vier Konzepte identifizieren:

  • Person / Mensch
  • Pflege / Fürsorge
  • Gesundheit / Wohlbefinden
  • Umfeld / Umwelt

Alle vier Konzepte sind gleichwertig. Sie stehen in unmittelbarem Zusammenhang und beeinflussen sich wechselseitig. Das bedeutet, dass bei einer umfassenden Beschreibung von Pflege alle vier Konzepte berücksichtigt werden. Für unseren Pflegedienst wollen wir die genannten Konzepte folgendermaßen zum Wohle unserer Klienten und Mitarbeiter beschreiben und umsetzen.

2.1. Das Konzept Person – Der Pflegebedürftige
Im Konzept Person / Mensch geht es um die pflegebedürftige Person und um die Personen die Pflegeleistungen erbringen. Beide gehen in der pflegerischen Arbeit eine Beziehung ein. Unsere Klienten werden von unserem Pflegedienst in ihrer Individualität wahrgenommen und haben das Recht auf Selbstbestimmung und Selbständigkeit.

Wir leisten aktivierende Pflege um das selbständige Leben in der vertrauten Umgebung, auch bei Pflegebedürftigkeit, soweit und so lange wie möglich zu erhalten. Wir sind auf die Kooperation der Angehörigen und Bezugspersonen unserer Klienten angewiesen. Wir integrieren ihre Laienarbeit in unsere professionelle Pflege.

Demente Menschen werden wir nicht versuchen von unserer Realität zu überzeugen, und lassen ihnen dadurch ihre Würde. Ihr Schutz vor Selbstgefährdung, ohne sie ihrer persönlichen Freiheit zu berauben, ist uns ein besonderes Anliegen und eine der größten Herausforderungen.

Alle Pflegebedürftigen haben einen Anspruch auf qualifizierte Pflege, psychosoziale und medizinische Betreuung. Wir organisieren unsere Arbeit nach dem Bezugspflegesystem mit der Zuordnung der Klienten zu den speziellen Qualifikationen bzw. Stärken der Pflegenden.

Wir wollen dadurch eine Verunsicherung der alten Menschen durch einen ständigen Wechsel der betreuenden Personen verhindern.

Sterbende Pflegebedürftige verbleiben nach Möglichkeit in ihren Wohnungen und werden von uns bis zum Tode begleitet.

Obwohl die Wohnungen unserer Klienten zum Arbeitsplatz werden, werden wir sie als deren Privatsphäre achten.

Das Konzept Person – Die pflegende Person
Die Mitarbeiter unseres Pflegedienstes leisten ihre Arbeit mit und für Menschen, denen sie Achtung und Wertschätzung entgegenbringen. Unsere Pflegeleistungen erbringen wir sach- und fachgerecht nach den neuesten pflegerischen Erkenntnissen. Die Behandlungspflege wird nur von Pflegefachkräften und Krankenfachkräften übernommen. Die Anordnungen und Verordnungen werden durch den behandelnden Arzt oder den Notarzt getroffen und entsprechend in der Pflegedokumentation vermerkt.

Unser Pflegedienst wird von qualifizierten Leitungskräften geführt, die die Umsetzung des Pflegeleitbildes und des Pflegekonzeptes bei allen Mitarbeitern einfordern.

Bei der Personalausstattung richten wir uns nach den gesetzlichen Vorschriften und den geltenden Verträgen. Fortbildungen und Dienstbesprechungen sind für uns Notwendigkeiten, um unsere tägliche Arbeit qualifiziert zu bewältigen.

Wir achten auf fachliche Qualifikationen anderer Berufsgruppen und handeln nur innerhalb der eigenen Fähigkeiten. Jeder ist verantwortlich für ein gutes Betriebsklima und pflegt einen kollegialen Umgang mit den Kooperationspartnern.

2.2. Das Konzept Pflege
Unsere Pflege orientiert sich am Modell der Aktivitäten und der existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens (AEDL) von Monika Krohwinkel. Die wesentlichen Grundlagen dieses Modells sind die Bedürfnisbefriedigung und Aktivierung des Pflegebedürftigen. Zusätzlich ist es auch gerichtet auf die Erhaltung der Selbständigkeit und der Selbstbestimmung. In den existentiellen Erfahrungen des Klienten (AEDL 13) lässt das Pflegemodell zu, die Biografie des Pflegebedürftigen zu erfragen, damit diese in der Pflege berücksichtigt werden kann.

Aufgrund des anderen Pflegeverständnisses bei einem Teil unserer Pflegebedürftigen und auch der Mitarbeiter ist es für uns eine enorme Herausforderung uns dem Pflegemodell nach Monika Krohwinkel zu nähern.

Ist-Situation
Pflege bedeutet im Kulturkreis einiger unserer Klienten und Mitarbeiter nicht Aktivierung, Selbstbestimmung und Selbständigkeit, sondern eher eine „Rund um Versorgung“ und sich kümmern. Der Kranke wird in seiner Rolle voll bestätigt und Eigenverantwortung für seine Genesung wird von ihm nicht erwartet.

Soll-Situation
Das Pflegemodell ist für unsere Pflegeeinrichtung die Basis des Pflegeprozesses und wir akzeptieren die Notwendigkeit der aktivierenden Pflege.

Wir müssen eine Gratwanderung schaffen unsere Klienten zufrieden zu stellen und ihnen dabei unser Pflegemodell im Sinne des § 80 SGB XI näher zu bringen.

In der Pflegeanamnese ermitteln wir individuelle Bedürfnisse, Fähigkeiten, Ressourcen und Gewohnheiten der Klienten. Wir versuchen die Bedürfnisse aus ihrer Lage zu sehen, da sie die Profis ihrer Situation sind. Wir führen bei unseren Klienten eine umfassende Beratung durch. Wir wissen um die Gratwanderung zwischen Selbstbestimmung und pflegerisch-therapeutischen Erfordernissen und wollen, dass unsere Klienten sich von uns begleitet und nicht abhängig fühlen.

2.3. Das Konzept Gesundheit / Wohlbefinden
Einige unserer Klienten sehen eine Krankheit als ein schicksalhaftes Ereignis an, dem man ausgeliefert ist. Ein Verständnis für Gesundheitsfördernde Maßnahmen ist nicht oder nur gering ausgeprägt. In einem Krankheitsfall hat man Anspruch auf eine Rund um Versorgung der ganzen Familie bzw. der Nachbarschaft. Beachtet werden hier eher die Einschränkungen anstelle der Ressourcen.

Wir sehen nicht nur die gesundheitlichen Defizite unserer Pflegebedürftigen, sondern auch die Ressourcen, welche wir fördern und in der Pflegeplanung berücksichtigen. Sollten sich die Ressourcen nicht mehr zurückgewinnen lassen, richten wir uns auf den Erhalt des Ist-Zustandes.

Unser Ziel ist die Vermeidung eines Krankenhausaufenthaltes bzw. einer Heimaufnahme!

2.4. Das Konzept Umfeld / Umwelt
Ein Teil unserer Klienten ist auf ein Netz von Bezugspersonen aus dem abstammenden Kulturkreis angewiesen, das es ihnen ermöglicht, sich trotz sprachlicher Defizite in ihrem Umfeld zurechtzufinden.

Bei unseren Klienten besteht die Neigung das Pflegepersonal in das familiäre Versorgungsnetz zu integrieren. Diese Bestrebungen weisen wir als professionelles Dienstleistungsunternehmen zurück.

Durch die Vernetzung aller Dienstleiter ist uns ein schnelles, flexibles, koordiniertes und vielfältiges Angebot möglich. Die Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Leistungsträgern ermöglicht uns das Ausschöpfen der Mittel, die wir zur professionellen Arbeit benötigen und die unseren Klienten und uns durch Gesetze und Verordnungen zustehen.

Die zu pflegenden und die pflegebereiten Angehörigen werden von uns durch qualifizierte Anleitung in die Arbeit eingewiesen. Medizintechnik setzen wir in dem Rahmen ein, wie sie für die häusliche Versorgung sinnvoll ist.

3. Kooperationen

  • Angehörige
  • Hausärzte
  • Fachärzte
  • Krankenhäuser
  • Apotheken, Sanitätshäuser
  • Physiotherapeuten, Krankengymnasten
  • Fußpflege, Friseur
  • Krankentransport
  • Beratungsstellen

Wir sind bemüht uns mit den neuesten pflegerischen Erkenntnissen weiterzuentwickeln, diese in der Pflege umzusetzen und das Pflegekonzept dementsprechend anzupassen.

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